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Ruheräume, Rückzugsgebiete

Hamburg ist nun in Wirklichkeit eine wundervolle und abwechslungsreiche Stadt: Häuser, Erde, Wasser und Himmel sind wie ein Patchworkteppich miteinander verwoben. Selbst mitten im Zentrum der Stadt kann man sich einen archaischen Kampf mit der Natur liefern, im Segelboot auf der Alster, wenn der Verkehr nur so um einen herum kreist und mit ihm tausende Bewohner dieser Stadt, während man ganz allein mit den ständig neuen Winden kämpft, die durch die Häuserschluchten fegen.

Eigentlich kann sich der Stadtbewohner nur dann in Sicherheit wiegen, wenn es neben dem täglichen aktiven Treiben, das immer die volle und totale Konzentration auf das Drumherum verlangt, auch ruhige Zonen gibt. Abschalten und mit den Gedanken mal woanders sein!

Redaktion Tan Bartnitzki

mach bloß mal langsam, stressfrei, andächtig, ja: verweilen, erinnern, recyceln, erneuern, verinnerlichen und Tee trinken, Kerze anzünden, Rauschen und Blubbern ...

Natürlich muss man dazu das i-phone für einen Moment über Bord werfen, das gerne genauso viel Aufmerksamkeit benötigt, wie die Teilnahme am Straßenverkehr. Der ach so umtriebige Mensch verlangt nach Unterhaltung, "the world of coffee" und "wellness" gleichzeitig. In der modernen Welt wird ja nur zu oft und gern Alarm geschlagen, das Inferno lauert in einer vollen S-Bahn, hinter jeder uneinsichtigen Straßenecke. Umso wichtiger ist es, ab und zu sogenannte Rückzugsgebiete oder Ruheräume aufzusuchen. Wo und wie sind die zu finden?

floatende Seniorenwohnanlage

Solare Sessellifte gleiten in den Himmel: Der Glücks-Index kann im Alter ungemein gesteigert werden meine ich. Ein HPI (Happy Planet Index) kombiniert die Lebenserwartung mit der aus Umfragen ermittelten Lebenszufriedenheit und setzt diese im Verhältnis zu möglichst geringen, eigens verursachten Umweltschäden. Die Zahl glücklicher Lebensjahre pro Einwohner unserer Stadt hängt also von dem Willen zur Erhaltung unserer eigenen Ressourcen ab.

Um den HPI in Hamburg zu erhöhen sollte man sich einmal mehr Gedanken machen, wie Rentner und ältere Generationen in unserer Stadt leben könnten. Wenn man wenigstens das letzte Drittel seines Lebens ökologisch korrekt und glücklich verbringen würde, hätte man schon etwas weniger Altlasten mit ins Nirvana zu schleppen.

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Die ultimative Seniorenwohnanlage aus den Legosteinen meiner Nichte erbaut, für die trendgerichteten, neuen Visionen ihrer Großeltern.

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Der erweiterte, wohltuende Umgang mit H2O:

Kosmopolitische Einflüsse in HH: Mal schauen was wir denn bei anderen Kulturen Sinnvolles übernehmen könnten, etwas das unsere Stadt bereichern würde, etwas wo man Elemente des populären Erlebnis- und Eventcharakters integrieren könnte, denn eine echte Metropole bedarf auch spezieller exotischer und "hipper" Einflüsse um seinen Flair über Grenzen hinweg zu bestätigen. Ein bisschen mehr Experimentierfreudigkeit in den Baustilen und Materialien wäre schon mal hervorragend, ein noch umfangreicherer Umgang mit dem Element Wasser, der auch in zahlreichen anderen Kulturen seine absolute Entfaltung findet und hier einfach nur mal übersetzt werden muss, wäre ebenso wünschenswert ... [ mehr ]


Bedürftiges Tiefseetauchen im EKZ Hamburger Strasse.

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Lounge: cool & easy in A-Lage

Häppchenabendgestaltung mit Witz. Von ständig wechselden Temperaturunterschieden umnebelt und minimal erleuchtet tauche ich ein in die Karte des trendigen, elbansässigem Etablissements. Eine große Auswahl gemixter, mit und ohne Alkohol getunter Drinks bieten sich mir an, die Angebote entsprechen in etwa dem Quadratmeterpreis dieser Top-Immobilie. Dazu wird ein wenig "Fingerfood" bestellt, die abgebildeten Snacks tragen Augen aus Weintrauben und Schnurrhaare aus Rettichraspeln. Hier war wohl ein Food-Designer am Werk, es scheint wirklich alles durchgestylt zu sein an diesem Ort, selbst die rauschende Toilettenspülung. [ mehr ]


"Fingerfood" für figurbewußte Gäste

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Hünengrab:

Die Steine wieder ins Rollen bringen. Riesige Findlinge sind in einer ganz durchdachten Art aneinander gereiht und bilden einen abgeschlossenen Raum mitten im vorstädtischen Niemandsland.

Solch ein Ort ist in seiner Intensität schwer zu überbieten: Kühl, verführerisch und geheimnisvoll. Die Spannungen ganzer von Geschichte und Kampf überzogener Regionen übertragen sich dämonisch auf den eigenen Körper und hallen lange nach, wie in einem altgermanischen Blasinstrument. [ mehr ]


In den Niederlanden "Hunebedden" : Hier vor Ort würde man sagen kammerlose Hünenbetten im Schnee!

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